Osterather TV - Tschft. Grefrath 14:26 (7:9)
Die OTV-Girls verlieren das Rückrundenspiel gegen die Turnerschaft Grefrath letztlich zu deutlich und scheitern dabei eher an sich selbst als am Gegner. Nach einer mehr als ordentlichen ersten Halbzeit verlieren sie im zweiten Durchgang den roten Faden und machen es den Grefratherinnen mit einfachen Ballverlusten zu leicht, das Spiel komplett auf ihre Seite zu ziehen.
„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, es aber schon dort versäumt, das Ergebnis noch enger zu halten und lagen unnötigerweise im Rückstand. Der zweite Durchgang war dann ehrlich gesagt ein Rückfall in alte Zeiten, in denen wir Kopf und Konzept verloren haben – und damit auch klar das Spiel“, so OTV-Trainer Peter Whiteley über den Auftritt seiner Schützlinge.
Nach dem Sieg unter der Woche gegen den TV Aldekerk (21:16) nahmen die OTV-Girls den Schwung zunächst mit in die Partie gegen Grefrath. Clara und Louisa sorgten nach drei Minuten für die 2:0-Führung. Nach dem Anschlusstreffer per Siebenmeter war es erneut Louisa, die den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellte (3:1, 4.).
Dann berappelte sich der Tabellendritte aus Grefrath und erzielte drei Treffer in Folge zur ersten Gäste-Führung (4:3, 9.). Whiteley bat daraufhin zur ersten Auszeit. Anschließend fanden die Osteratherinnen wieder besser ins Spiel: Paulina traf zum 4:4 (12.) und wenig später auch zum 5:5-Ausgleich (13.).
Während die Partie weiterhin auf Augenhöhe blieb, schlichen sich vor allem im Angriffsspiel der Gastgeberinnen zunehmend Fehler ein. So mussten sie zum Ende des ersten Durchgangs etwas abreißen lassen, lagen mit minus zwei Toren zur Pause aber noch absolut im Rahmen.
Der Start in Halbzeit zwei verlief dann jedoch desolat: Der OTV traf zunächst überhaupt nicht mehr ins Tor, produzierte zahlreiche einfache Ballverluste im Angriff und ermöglichte den Grefratherinnen so einen 6:0-Lauf innerhalb von nur sechs Minuten. Erst Paulina beendete diese Durststrecke mit dem Treffer zum 8:15 (32.).
Diese „Delle“ schüttelten die OTV-Girls nicht mehr ab. Die Fehlerquote blieb hoch, auch wenn es zwischendurch einzelne Highlights gab: Maja und Jana trafen vom Kreis, Thesha und Jetta von außen, zudem steigerte Zeynep ihre Paradequote. Insgesamt blieb die Leistung in den zweiten 25 Spielminuten jedoch zu zerfahren.
Whiteley bleibt dennoch optimistisch: „Auch dieses Spiel wirft uns nicht um. Wir arbeiten weiter und schauen, was nächste Woche in Kaldenkirchen passiert.“
Es spielten: Svarsha, Zeynep (Tor) - Paulina (4), Clara (3), Louisa (2), Jetta (2), Maja (1), Thesha (1), Jana (1), Katharina, Lina, Annalei - Trainer: Peter Whiteley, Leonie Genske und Dean Whiteley, Betreuerin: Clara D
