TV Vorst - Osterather TV 28:24 (12:10)
In einer Begegnung auf Augenhöhe verlieren die OTV-Girls knapp beim TV Vorst, verkaufen sich aber über 50 Minuten hervorragend und hätten mit ein wenig weniger eigenen Fehlern durchaus etwas Zählbares mitnehmen können. „Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Auftritt meiner Spielerinnen“, so OTV-Trainer Peter Whiteley nach dem Spiel. „Wir sind letztlich an uns selbst gescheitert, haben in der einen oder anderen Situation ein bisschen Pech gehabt, aber das war ein Spiel absolut auf Augenhöhe.“ Besonders hervorheben wollte der 48-Jährige die Torwartleistung von Svarsha, deren Gespannpartnerin Zeynep schmerzlich vermisst wurde. Svarsha „hat überragend gehalten, viele freie Bälle weggenommen und war ein absoluter Rückhalt“, so Whiteley.
Die erste Halbzeit war geprägt von (zu) viel Nervosität auf Seiten der Osteratherinnen, was in mehreren technischen Unzulänglichkeiten mündete. Vorst nutzte das vor allem über seine starke Mittelspielerin aus und konnte sich bis zur Pause einen kleinen Vorsprung herausspielen. „In Halbzeit eins haben wir uns vom Ergebnis her ein wenig unter Wert verkauft, was uns auf Strecke leider ein wenig das Genick gebrochen hat“, erklärte Whiteley.
Im zweiten Durchgang waren die Osteratherinnen phasenweise die bessere Mannschaft, wurden jedoch immer wieder durch Zwei-Minuten-Strafen und Siebenmeter-Entscheidungen gegen sie ausgebremst, sodass es ihnen nie gelang, das Momentum vollständig auf ihre Seite zu ziehen. Beim 14:15 (31.) und 16:17 (33.) boten sich Gelegenheiten zum Ausgleich, doch dieser wollte heute einfach nicht fallen. „Auch – und gerade – auf diese Leistung können wir absolut aufbauen, und es freut mich sehr, wie sich jede Einzelne bisher entwickelt hat“, so Whiteley abschließend.
Es spielten: Svarsha (Tor) - Paulina (9), Clara (6), Louisa (5), Dupi (2), Katharina (1), Maja (1), Jetta, Jana, Lina, Lucia, Thesha - Trainer: Peter Whiteley und Leonie Genske, Betreuerin: Annalei
