Osterather TV - SV Straelen 31:32 (18:19)
Der OTV verliert das Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten SV Straelen unglücklich und durchaus unnötig mit 31:32 und bleibt damit nach 14 absolvierten Spielen mit 14:14 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Da inzwischen alle Teams der Verbandsliga Gruppe 6 jeweils 14 Partien bestritten haben, lässt sich eine erste „Halbzeit-Bilanz“ ziehen: Die Plätze eins bis fünf weisen vier, fünf, sechs, sieben und acht Minuspunkte auf und bilden das obere Tabellendrittel.
Dahinter folgt ein dichtes Tabellenmittelfeld mit dem Neusser HV (14:14 Punkte), dem OTV (14:14), TD Lank (13:15), dem MHV (12:16) und dem TV Vorst (12:16). Das untere Tabellensegment wird vom TV Anrath (9:19) angeführt, dem drei weitere Teams folgen.
„Insgesamt spielen wir bislang eine gute Saison, stehen etwas besser da als in der vergangenen Spielzeit, hätten aber durchaus ein paar Punkte mehr auf dem Konto haben können“, zieht OTV-Coach Gero Leigraf ein erstes Zwischenfazit.
Auch gegen den SV Straelen fehlte den Osterathern erneut das berühmte „Quäntchen“ Glück. Zwar musste der OTV – gefühlt – einen größeren Aufwand für seine Tore betreiben als die Gäste, dennoch wäre am Ende zumindest ein Punktgewinn möglich, wenn nicht sogar verdient gewesen. Allerdings war die Fehlerquote über die gesamte Spielzeit erneut zu hoch. Wie schon im Spiel gegen den Neusser HV gelang es dem OTV zudem nicht, das Momentum einmal vollständig auf seine Seite zu ziehen.
Somit kann der SV Straelen erstmals in der Verbandsliga gegen den Osterather TV gewinnen und bleibt weiterhin aussichtsreich im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga. Die Osterather hingegen müssen den Blick nun etwas nach unten richten und sollten nach zwei Niederlagen in Folge im kommenden Heimspiel gegen das „Kellerkind“ TV Lobberich unbedingt wieder punkten, um den bislang positiven Saisonverlauf zu bestätigen.
Es spielten: R.Hüsges, K.Hüsges (Tor) - Bieker (8/4), Eickmanns (5), Nix (5), L.Scheidt (4), S.Scheidt (3), Ummelmann (3/2), Groenewald (1), Wiesenthal (1), Sonnenberg (1), Lindeke, van Rennings, Blaschzyk - Trainer: Gero Leigraf
