TV Vorst - Osterather TV 40:38 (19:20)
Der OTV verliert das Offensiv-Feuerwerk in Vorst und offenbart wieder einmal in dieser Spielzeit einen Mangel an der Fähigkeit, „den Sack einfach mal zuzumachen“. Entsprechend enttäuscht äußerte sich Trainer Gero Leigraf einige Tage nach der Begegnung:
„Also, gut geschlafen habe ich nach dem Spiel nicht. Wieder verlieren wir eine Partie, in der wir eigentlich die bessere Mannschaft waren – unnötig und unverdient. Vorne machen wir das – trotz Personalsorgen – eigentlich ordentlich, aber hinten haben wir es über 60 Minuten nicht geschafft, Zugriff in der Abwehr zu finden. Vorst hat zu viele 1:1-Duelle für sich entschieden. So verlierst du dann am Ende so ein Spiel.“
Im ersten Durchgang konnte sich der OTV zwischenzeitlich auf +4 absetzen (14:10, 19.) und hätte sich in dieser Phase sogar noch deutlicher absetzen können. Diese Chancen ließ man jedoch ungenutzt – was sich später rächen sollte. Auch nach 45 Minuten lagen die Gäste noch mit 31:29 in Führung. Doch ab diesem Zeitpunkt kippte die Begegnung zunehmend zugunsten der Gastgeber. Selbst das 37:37 durch Florian Marienfeld zwei Minuten vor dem Ende brachte die abgezockten Vorster nicht aus dem Konzept. Mit einem 3:1-Lauf innerhalb von 1:50 Minuten zogen sie dem Osterather Team schließlich den Zahn.
„Ein absoluter Charaktertest“, nennt Leigraf die nun folgende Begegnung gegen den Tabellenletzten TV Beckrath am kommenden Wochenende (14.3.), in der der OTV die aktuelle Ergebniskrise endlich beenden möchte.
Es spielten: R.Huesges, Gauda (Tor) - S.Scheidt (9), L.Scheidt (5/1), Marienfeld (5), Wiesenthal (5), Nix (5), Bieker (4/4), Sonnenberg (3), Blaschzyk (2), van Rennings, Groenewald, Esposito - Trainer: Gero Leigraf, Betreuer: Markus Ummelmann
